Die Aufstellung

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Was sind Aufstellungen?

Bei der Aufstellung werden innere Bilder des Klienten externalisiert. Der Therapeut bekommt so Zugang zu den Bildern des Klienten, die dessen Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen.

In der Aufstellung kann der Therapeut alternative Bilder erzeugen, die dem Klienten neue Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

 

Wann kann eine Aufstellung für mich sinnvoll sein?

– Bei Problemen mit sich selbst, mit Kindern, Lebenspartnern, Eltern, Geschwistern.
– Bei wiederkehrenden Lebensthemen, wie z.B. falschen Berufsentscheidungen,  falscher      Partnerwahl.
– Bei gesundheitlichen Symptomen.
– Beim Verlust geliebter Menschen.
– Bei anstehenden Entscheidungen privater oder beruflicher Natur.
– Bei beruflichen Themenstellungen, wie Mobbing, Führung von Mitarbeitern, Konflikten, Karriere.

 

Wie läuft eine Aufstellung ab?

Wir arbeiten in einer Gruppe von 10 – 15 Seminarteilnehmer; manche wollen die Aufstellungsarbeit zunächst kennenlernen (-> teilnehmende Beobachter oder Gäste), manche haben sich bereits für die Bearbeitung eines eigenen Anliegens angemeldet. Man stellt sich mit dem Vornamen vor oder ausführlicher, je nach Belieben. Teilnehmerlisten gebe ich aus Diskretionsgründen nicht aus.
Der Klient erläutert zunächst sein Anliegen, sein Ziel. Mit Unterstützung des Leiters werden die für das Anliegen relevanten Personen oder Themen identifiziert. Er wählt aus der Gruppe der Seminarteilnehmer Stellvertreter für die oben genannten Personen/Themen aus und stellt sie so auf, wie es seinem inneren Abbild entspricht. Die Thematik des Klienten wird sozusagen dreidimensional abgebildet. Dadurch ergeben sich weitreichendere Möglichkeiten, als etwa in der rein sprachlichen Bearbeitung. Die Stellvertreter beginnen nun zu interagieren. Der Körper reagiert oder kann Gefühle spüren. Der Leiter greift punktuell in den Prozess ein und führt die Aufstellung zu einem guten Schlussbild.

Wie können Aufstellungen funktionieren?

Als Menschen sind wir geübt und angewiesen die Signale anderer Menschen instinktiv zu verstehen. Die Trauer eines anderen bringt uns selbst zum Trauern. Das Lachen eines anderen bringt uns selbst zum Lachen. Das gilt auch für subtilere Kommunikationssignale.
In der Aufstellung nehmen wir diese Signale auf. Dazu braucht man keine spezielle Schulung. Die Mitglieder einer Familie oder eines anderen Systems haben eine bestimmte Funktion im System. Wenn sich der Stellvertreter nun auf den Platz des Systemmitglieds stellt, kommt er in eine Art Kontakt zu dem entsprechenden Mitglied und hat Wahrnehmungen, die vom Leiter der Aufstellung in den Lösungsprozess integriert werden.

 

 Weitere Informationen

Nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf oder nutzen Sie unseren berufsübergreifenden Dachverband:

http://www.familienaufstellung.org